Sanfte Verfahren für dauerhafte Augengesundheit
Glaukom: den schleichenden Sehverlust stoppen
Das Glaukom, weithin bekannt als „Grüner Star“, gehört weltweit zu den häufigsten Ursachen für einen unwiderruflichen Verlust der Sehkraft. Die Erkrankung entsteht meist durch einen erhöhten Augeninnendruck, der sich entwickelt, wenn das körpereigene Kammerwasser nicht mehr ungehindert abfließen kann. Dieser permanente Druck schädigt die empfindlichen Nervenfasern des Sehnervs irreparabel.
Das Tückische daran: Ein Glaukom verursacht über lange Zeit keinerlei Schmerzen oder spürbare Symptome. Etwa die Hälfte aller Betroffenen ahnt daher überhaupt nicht, dass sie bereits erkrankt sind. Um fortschreitende und dauerhafte Sehschäden rechtzeitig zu verhindern, ist eine regelmäßige Glaukom-Vorsorge beim Augenarzt ab dem 40. Lebensjahr von entscheidender Bedeutung.
Mögliche Symptome – oft erst in fortgeschrittenen Stadien – sind:
- schleichende Gesichtsfeldeinengung („Tunnelblick“)
- vermindertes Kontrastsehen
- erhöhte Lichtempfindlichkeit
- gelegentlich farbige Ringe um Lichtquellen
- beim akuten Glaukomanfall starke Augen- und Kopfschmerzen, Übelkeit und plötzliche Sehverschlechterung (Notfall!)
Ursachen
Beim Glaukom, dem sogenannten „Grünen Star“, liegt die Hauptursache in einem gestörten Flüssigkeitskreislauf im Augeninneren. Der Ziliarkörper produziert kontinuierlich frisches Kammerwasser, um das Auge mit Nährstoffen zu versorgen. Kann diese Flüssigkeit jedoch aufgrund verstopfter oder verengter Abflusswege nicht mehr richtig entweichen, kommt es zu einem folgenschweren Rückstau.
Aus diesem Ungleichgewicht resultiert eine krankhafte Erhöhung des Augeninnendrucks. Der chronisch erhöhte Druck presst direkt auf den empfindlichen Sehnerv am Augenhintergrund und schädigt dessen feine Nervenfasern unwiderruflich.
Das Tückische an dieser Ursachenkette: die schleichende Zerstörung des Sehnervs verläuft anfangs völlig schmerzfrei und ohne spürbare Seheinschränkungen. Wenn erste Symptome oder Gesichtsfeldausfälle auftreten, liegt meist bereits eine fortgeschrittene und irreparable Gewebeschädigung vor, die im schlimmsten Fall zur Erblindung führen kann.
Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören:
- höheres Lebensalter
- familiäre Vorbelastung
- hoher oder schwankender Augeninnendruck
- Gefäß- und Durchblutungsstörungen
- starke Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit
- Diabetes mellitus
- langjährige Kortisonbehandlung
Glaukom-Vorsorge: rechtzeitig schützen, statt Sehkraft verlieren
Da der Grüne Star schleichend und ohne Warnsignale beginnt, ist eine frühzeitige Früherkennung die einzige Möglichkeit, den Sehnerv dauerhaft zu schützen. Wir empfehlen daher eine regelmäßige Glaukom-Vorsorge in folgenden Abständen:
- Bis zum 60. Lebensjahr: Eine Kontrolluntersuchung alle zwei Jahre.
- Ab dem 60. Lebensjahr: Eine jährliche Kontrolle, da das Risiko im Alter deutlich ansteigt.
Die Bausteine einer modernen Glaukom-Früherkennung
Eine zuverlässige Diagnose basiert heute auf der Kombination verschiedener High-Tech-Untersuchungen, die weit über die einfache Druckmessung hinausgehen:
- Augeninnendruckmessung & Funduskopie: Die Messung des Augeninnendrucks und die Beurteilung des Sehnervenkopfes (Funduskopie) bilden das unverzichtbare Fundament jeder Vorsorge.
- Digitale Netzhautfotografie (Optos): Mittels Ultra-Weitwinkel-Technologie dokumentieren wir den Zustand Ihres Augenhintergrundes präzise. So können wir selbst minimale Veränderungen bei den Folgekontrollen direkt vergleichen.
- Papillen-OCT & Ganglienzelldichte: Diese hochmoderne Sehnervenkopfanalyse mittels optischer Kohärenztomographie (OCT) dient als hocheffektiver Früherkennungsmarker. Das System misst die Dicke der Nervenfaserschicht und die Dichte der Ganglienzellen mikrometergenau – so erkennen wir Gewebeverluste oft schon Jahre, bevor ein sichtbarer Schaden im Gesichtsfeld entsteht.
Nutzen Sie die Möglichkeiten der modernen Augenheilkunde. Ein rechtzeitig erkanntes Glaukom lässt sich heute sehr gut behandeln, sodass Ihre Sehkraft dauerhaft erhalten bleibt.
Zur Glaukomvorsorge gehören:
- Messung des Augeninnendrucks
- Beurteilung des Sehnervenkopfes (Papille)
- Überprüfung des Kammerwinkels
- Bei Bedarf ergänzende Gesichtsfeld- oder Netzhautuntersuchungen
Früh erkannt lässt sich ein Glaukom gut behandeln und das Fortschreiten in vielen Fällen deutlich verlangsamen.
Nehmen Sie bitte rechtzeitig Kontakt zu uns auf.
Glaukom-Diagnostik: Gewissheit durch modernste Technologie
Besteht ein konkreter Glaukomverdacht oder zeigen sich bei der Vorsorge erste Auffälligkeiten am Sehnervenkopf, sichern wir die Diagnose mithilfe tiefergehender, hochpräziser Analysen ab. In unserer Fachklinik stehen Ihnen alle innovativen Diagnostik-Geräte der modernsten Generation vollumfänglich zur Verfügung.
Folgende Spezialuntersuchungen führen wir durch, um ein exaktes Bild über den Zustand Ihres Auges zu erhalten:
- Papillen-OCT & Ganglienzellanalyse: Mittels optischer Kohärenztomographie (OCT) scannen wir den Sehnervenkopf berührungslos und schichtweise ab. Die computergestützte Analyse misst die Dicke der Nervenfasern und die Ganglienzelldichte im Mikrometerbereich. So lassen sich Gewebeverluste objektiv nachweisen und im Verlauf exakt kontrollieren.
- Perimetrie (Gesichtsfeldmessung): Bei dieser Untersuchung prüfen wir Ihr funktionelles Sehvermögen und die Empfindlichkeit der Netzhaut. Das moderne Perimeter erkennt präzise, ob bereits unbemerkt gebliebene Ausfälle im zentralen oder äußeren Sichtfeld (Gesichtsfeldausfälle) vorliegen.
- Pachymetrie (Hornhautdickenmessung): Die Dicke der Hornhaut hat einen direkten Einfluss auf die Messung des Augeninnendrucks. Eine dünnere oder dickere Hornhaut kann das Messergebnis verfälschen. Mittels Pachymetrie ermitteln wir Ihre exakte Hornhautdicke, um den tatsächlichen, korrigierten Augeninnendruck präzise berechnen zu können.
Durch die Kombination dieser hochinnovativen Diagnoseverfahren erhalten wir maximale Gewissheit. Auf dieser fundierten Datenbasis erstellen wir Ihren maßgeschneiderten Therapieplan, um das Fortschreiten des Grünen Stars effektiv aufzuhalten.
Beseitigung des wichtigsten Risikofaktors für die Schädigung des Sehnervs
Therapieformen zur Senkung des Augeninnendrucks (IOD)
Die Behandlung des Glaukoms zielt darauf ab, den Augeninnendruck dauerhaft zu senken, um den Sehnerv zu schützen. Je nach Befund stehen verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung, die nach einer klaren therapeutischen Reihenfolge, die sich am Grad der vorliegenden Erkrankung orientiert, zum Einsatz kommen. Massive operative Eingriffe kommen erst dann zum Einsatz, wenn andere Maßnahmen den Augeninnendruck nicht ausreichend kontrollieren oder eine schnelle Drucksenkung nötig ist.
Die gängigen Therapieansätze umfassen
- Medikamentöse Therapie (drucksenkende Augentropfen) und/oder ausgewählte Laserbehandlungen oder
- weiterreichende operative Eingriffe,
um den Augeninnendruck dauerhaft zu senken und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.
Der große Vorteil für Sie bei uns:
Wenn z. B. die Behandlung mit Augentropfen nicht so erfolgreich ist wie gewünscht, verfügen wir über die Möglichkeiten, Sie auf höchstem Niveau und ambulant weiter zu behandeln und die nächsten Schritte vorzunehmen.
I. Drucksenkende Augentropfen
Der Augeninnendruck (IOD) entsteht durch ein Gleichgewicht zwischen Produktion und Abfluss des sogenannten Kammerwassers (eine klare Flüssigkeit im Auge, die Nährstoffe transportiert und die Form stabil hält).
Wenn dieses Gleichgewicht gestört ist — meist, weil das Kammerwasser nicht richtig abfließt — steigt der Druck an und kann den Sehnerv schädigen.
Augentropfen setzen genau an diesen Mechanismen an und sind meist erste Wahl bei einer Therapie des Glaukoms. Ziel ist die Drucksenkung durch reduzierte Kammerwasserproduktion oder verbesserten Abfluss. Augentropfen gegen Glaukom senken den Augeninnendruck, indem sie
- die Produktion des Kammerwassers verringern,
- den Abfluss verbessern,
oder eine Kombination beider Wirkungen haben.
Drucksenkende Augentropfen sind die Hauptsäule der Glaukombehandlung und können das Fortschreiten der Erkrankung effektiv aufhalten, wenn sie konsequent und dauerhaft angewendet werden. Aber nicht immer reicht die Behandlung mit drucksenkenden Augentropfen und es werden weitere Schritte bei der Behandlung eines Glaukoms notwendig wie z. B. eine Laserbehandlung. Dies ist der Fall bei folgenden Ergebnissen:
- Unzureichende Drucksenkung
- Unverträglichkeit / Nebenwirkungen
- Schlechte Therapietreue (häufig in der Praxis!)
- Fortschreiten der Schädigung trotz Tropfen
Mechanismus der verschiedenen Tropfenarten
II. Ausgewählte Laserbehandlungen
Laserbehandlungen spielen in der modernen Glaukomtherapie eine wichtige Rolle, da sie schonend, effektiv und meist ambulant durchführbar sind. Besonders die Selektive Lasertrabekuloplastik (SLT) hat sich als zentraler Baustein etabliert. Sie verbessert den Abfluss des Kammerwassers über das Trabekelwerk, ohne das Gewebe zu beschädigen, und kann sowohl als Ersttherapie als auch als Ergänzung zu Augentropfen eingesetzt werden.
In modernen Leitlinien wird SLT sogar gleichwertig zu Tropfen als erstlinige Therapie angesehen.
Selektive Lasertrabekuloplastik (SLT)
Wenn die Behandlung mit drucksenkenden Augentropfen nicht (mehr) zum gewünschten Erfolg führt, dann kommt im zweiten Schritt meist eine lasergestützte Behandlungsmethode zum Einsatz: die selektive Lasertrabekuloplastik (kurz SLT) ist ein minimalinvasives laserchirurgisches Verfahren, das zur Behandlung des Glaukoms (Grüner Star) eingesetzt wird.
- Als Alternative zu Tropfen,
- als Ergänzung, wenn Tropfen nicht (mehr) reichen,
- wenn Tropfen nicht vertragen werden,
- wenn die Tropfenlast reduziert werden soll.
Das Ziel der Lasertrabekuloplastik ist es, den Abfluss des Kammerwassers im Auge zu verbessern, um dadurch den erhöhten Augeninnendruck (IOD) zu senken, denn ein dauerhaft erhöhter Augeninnendruck ist der wichtigste Risikofaktor für eine Schädigung des Sehnervs beim Glaukom.
Wie funktioniert’s?
Im vorderen Teil des Auges, dem Kammerwinkel, befindet sich das sogenannte Trabekelwerk – ein schwammartiges Gewebe, durch welches das Kammerwasser aus dem Auge abfließt. Bei einem Glaukom ist dieser Abfluss oft behindert.
Bei der Lasertrabekuloplastik werden nun mit einem speziellen Laser gezielte Lichtimpulse auf dieses Trabekelwerk gerichtet. Dadurch wird eine biologische Reaktion ausgelöst:
- die Durchlässigkeit des Gewebes verbessert,
- die Abflusskanäle öffnet bzw. stimuliert,
- und somit den Augeninnendruck senkt.
Was bringt’s?
Die selektive Lasertrabekuloplastik zeigt sich in der Praxis als wirksame, schonende Methode zur Senkung des Augeninnendrucks.
Der Augeninnendruck sinkt in der Regel innerhalb von Tagen bis Wochen. Etwa 70–80 % der Patienten sprechen gut darauf an, mit einer Wirkung über mehrere Jahre hinweg. Nebenwirkungen sind meist gering.
Sie eignet sich besonders als Ergänzung oder Alternative zu Tropfen und kann bei Bedarf wiederholt werden.
Insgesamt ist die LTP sehr sicher. Mögliche und meist vorübergehende Nebenwirkungen können die folgenden sein:
- kurzzeitiger Anstieg des Augeninnendrucks,
- leichtes Brennen, Rötung, Fremdkörpergefühl,
- vorübergehendes Verschwommensehen.
Die Lasertrabekuloplastik ist somit eine schonende, ambulante Behandlungsmethode beim Glaukom, die den Abfluss des Kammerwassers verbessert und so den Augeninnendruck senkt – ohne Schnitt, Narkose oder längere Heilungszeit.
III. Weiterreichende Operationen beim Glaukom
Wenn drucksenkende Augentropfen und die selektive Lasertrabekuloplastik (SLT) nicht den gewünschten Erfolg bringen und/oder die Sehnervschädigung weiter fortschreitet, stehen mehrere bewährte operative Verfahren zur Verfügung. Diese Eingriffe zielen darauf ab, den Abfluss des Kammerwassers dauerhaft zu verbessern oder dessen Produktion zu reduzieren, um so den Augeninnendruck effektiv zu senken und eine weitere Schädigung des Sehnervs zu verhindern.
Minimalinvasive Glaukomchirurgie (MIGS)
Neben der SLT bietet die minimalinvasive Glaukomchirurgie (MIGS) eine weitere moderne Möglichkeit, den Augeninnendruck mit möglichst geringem Risiko zu senken.
Während SLT die Funktion des natürlichen Abflusses stimuliert, setzen MIGS-Verfahren auf mikrochirurgische Implantate oder gezielte Abflussoptimierungen. Beide Methoden schließen die Lücke zwischen medikamentöser Behandlung und umfangreicheren Operationen und ermöglichen so eine individuell abgestimmte, stufenweise Glaukomtherapie.
Die minimalinvasive Glaukomchirurgie umfasst eine Reihe moderner, besonders schonender Eingriffe, die den Abfluss des Kammerwassers verbessern und so den Augeninnendruck senken. Diese Verfahren arbeiten mit sehr kleinen Implantaten oder feinsten mikrochirurgischen Instrumenten, die über winzige Zugänge in das Auge eingebracht werden. Dabei bleiben die natürlichen Gewebestrukturen weitgehend erhalten, was die Heilungszeit deutlich verkürzt und das Risiko für Komplikationen im Vergleich zu klassischen Operationen reduziert. MIGS eignet sich vor allem für Patienten mit einem leichten bis moderaten Offenwinkelglaukom und wird häufig in Kombination mit einer Kataraktoperation durchgeführt. Dies ermöglicht, im Rahmen eines einzigen Eingriffs sowohl die Sehqualität durch den Linsentausch zu verbessern als auch den Augeninnendruck langfristig zu stabilisieren.
In den Behandlungsablauf beim Glaukom sind MIGS als Zwischenstufe zwischen konservativer Therapie und weiterreichenden Operationen einzuordnen. Nach der Erstbehandlung mit drucksenkenden Augentropfen oder einer selektiven Lasertrabekuloplastik (SLT) kommen MIGS zum Einsatz, wenn der gewünschte Zieldruck nicht erreicht wird oder eine zusätzliche Entlastung des Auges notwendig ist. Durch ihr günstiges Sicherheitsprofil sind sie eine attraktive Option, bevor auf umfangreichere Eingriffe wie Trabekulektomie oder Drainage-Implantate zurückgegriffen wird. MIGS ermöglichen so eine effektive Drucksenkung bei vergleichsweise geringem Eingriffsrisiko und sind heute ein wichtiger Baustein in der modernen, stufenweisen Glaukombehandlung.
Trabekulektomie
Die Trabekulektomie gilt seit vielen Jahren als Standardoperation bei einem fortgeschrittenen Glaukom. Dabei wird unter dem Oberlid ein kleiner künstlicher Abflusskanal angelegt, über den das Kammerwasser kontrolliert nach außen unter die Bindehaut abfließen kann. Es bildet sich ein sogenanntes Sickerkissen, das als neuer Abflussweg dient. Die Operation ermöglicht in den meisten Fällen eine deutliche und langfristige Senkung des Augeninnendrucks und kann den Bedarf an Tropfen erheblich reduzieren. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Infektionen, Vernarbungen oder eine vorübergehende Sehminderung; selten kann der Augeninnendruck zu stark absinken.
Ultima Ratio: Eingriffe am Ziliarkörper (Strahlenkörper)
In den meisten Fällen lässt sich der Druck durch Augentropfen, Laserbehandlungen oder andere Operationen gut kontrollieren. Wenn jedoch all die weiter oben aufgeführten Maßnahmen nicht ausreichen, den Augeninnendruck auf ein verträgliches Niveau zu senken, kann als letztes therapeutisches Mittel eine sogenannte Zyklophotokoagulation eingesetzt werden. Dies ist eine lasergestützte Operation am Ziliarkörper.
Der Ziliarkörper ist ein wichtiger Teil des Auges, der direkt hinter der Iris (der farbigen Regenbogenhaut) liegt. Er hat zwei zentrale Aufgaben: Zum einen produziert er das Kammerwasser, zum anderen steuert er die Akkommodation, also die Fähigkeit des Auges, zwischen nahen und fernen Objekten scharfzustellen – ähnlich wie der Autofokus einer Kamera.
Bei der Zyklophotokoagulation wird ein spezieller Laser verwendet, um bestimmte Bereiche des Ziliarkörpers gezielt zu veröden. Dadurch produziert er in der Folge weniger Kammerwasser, was die nachhaltige Senkung des Augeninnendrucks zum Ziel hat. Der Eingriff kann von außen durch die Augenwand oder von innen mit einer feinen Sonde durchgeführt werden. Für den Patienten ist er meist nicht schmerzhaft, wird ambulant durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Allerdings ist die Methode sehr wirkungsvoll und wird deshalb nur angewendet, wenn andere Optionen nicht ausreichend sind, da sie den Ziliarkörper dauerhaft beeinflusst.
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